Stimmen der Schüler_innen

Im Projekt war es den Schüler_innen zu jeder Zeit möglich, Ideen, Änderungsvorschläge, Fragen und Kritik zu äußern. Zu bestimmten institutionalisierten Momenten wurde explizit die Möglichkeit eröffnet, mündlich oder schriftlich Feedback zu geben. So formulierten die Schüler_innen am zweiten Projekttag durch die Feedbackmethode „Koffer-Mülleimer-Briefkasten“ Lob, Kritik und offene Fragen. Die Projekttage wurden bis zu diesem Zeitpunkt von beiden Klassen sehr positiv bewertet, was sich in den vielen leeren Zetteln im „Mülleimer“ widerspiegelte.

„Ich fand toll, was wir heute alles gemacht haben.“

„Eigentlich ist nichts so blöd gewesen.“

S.22AViele Äußerungen zeigten, welche Eindrücke für die Schüler_innen wesentlich waren. So antworteten sie auf die Frage „Was nehmt ihr aus dem Tag mit?“:

„Wie komisch eine Geschichte mit anderen Rollen sein kann.“

„Behinderte können cool sein.“

„Ich finde, dass Behinderte genauso sind wie wir.“

„Dass alle gleich behandelt werden.“

„Den Spaß & dass Jungen und Mädels die gleichen Rechte haben.“

In einem Teil der Rückmeldungen zeigte sich, dass den Kindern bewusst war, dass ihre Anregungen ernst genommen wurden und dass diese Veränderung bewirken können.

„Ich würde mich freuen, wenn wir noch ein Spiel mehr machen würden.“

„Viele Pausen, dafür kleiner.“stimmen (1)

„Können wir mehr mit der ganzen Klasse zusammenarbeiten?“

„Bitte so wie ihr es gesagt habt, wirklich mehr Spiele machen!!!“

Die Schüler_innen nahmen aber auch zum Programmaufbau und zu konkreten Inhalten und Methoden Stellung.

„Mir hat gefallen mit Alexander[1] über sein Leben zu reden.“

„Können wir andere Spiele machen, nur das mit dem Namenstausch war cool.“

„Ich fand es doof, dass manche in ihrer Gruppe mit dem Rollstuhl gearbeitet haben und andere das nicht gemacht haben.“

„Warum haben wir nicht alles geschafft?“

„Beim Videodreh gab es zu viel Zeitdruck.“

„Ich hätte mir mehr Zeit mit Alexander vorgestellt.“

Die Möglichkeit, das Vertiefungsthema selbst wählen zu können, wurde in den mündlichen Feedbacks sehr positiv hervorgehoben. Zu den Wahlthemen selbst gab es nur wenig schriftliches Feedback, u.a. aber dieses:

„Können wir am Freitag das Thema noch mal machen?“

„Ich hätte lieber ein anderes Thema gemacht.“

[1] Vgl. S. 17. Gemeint ist das Gespräch mit Alexander Abasov am zweiten Projekttag.

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