Abschlusstag – Präsentation

Integraler Bestandteil des Projekts war die abschließende Präsentation der entstandenen Filme vor einem größeren Publikum. Diese stellte die Arbeiten der Schüler_innen in einen wertschätzenden Rahmen und sollte verhindern, dass bei ihnen der Eindruck entsteht, die Filme wären nur aus Selbstzweck produziert worden. Zugleich stellte das Wissen um die spätere Präsentation bei den Schüler_ innen eine zusätzliche Motivation für die Filmproduktion dar. Damit die am Projekt beteiligten Klassen auch die Filme der jeweils anderen Klasse sehen und so einen Eindruck von deren Arbeit gewinnen konnten, wurden die Filmpräsentationen beider Gruppen zu einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung zusammengelegt.

 Die Filmvorführung fand an einem Nachmittag statt. Neben den Lehrer_innen waren die Familien der teilnehmenden Kinder eingeladen. Die Schüler_innen hatten so die Möglichkeit vor ihren Familien als Expert_innen aufzutreten und ihre Interessen und Meinungen gegenüber diesen zu vertreten.

iagramm-teilnehmer

Vor und während der Abschlusspräsentation haben wir als Projektteam eine aktive Rolle eingenommen. Rückblickend jedoch erlangten wir den Eindruck, dass die Kinder die Abschlusspräsentation mehr als ihre eigene Veranstaltung begriffen hätten, wenn sie diese auch selbst vorbereitet und durchgeführt hätten. Sehr wahrscheinlich hätte dies zu einer größeren Teilnahme der Schüler_innen und ihren Familien geführt.[1] Bei dem unten beschriebenen Ablauf handelt es sich demzufolge um einen überarbeiteten Vorschlag.

 Vorbereitung –Nach Möglichkeit sollten die Kinder ihre Abschlusspräsentation vorbereiten. Dies stärkt ihre Identifikation mit dem Projektabschluss. Das Programm, die Gestaltung des Raumes, die Moderation, der Empfang und weiteres sollten demzufolge von den Schüler_innen übernommen werden.

 Durchführung – Neben der Präsentation der Filme und der Anmoderation können die Schüler_innen gemeinsam entscheiden, welche Ergebnisse oder Ereignisse aus dem Projekt vorgestellt werden sollen. So kann beispielsweise ein Spiel vorgeführt oder gemeinsam mit den Anwesenden gespielt, die Motivationen für die Themenwahl dargelegt oder von der technischen Umsetzung berichtet werden.

 Nachbereitung – Einige Eltern kamen mit Anregungen, Fragen, Lob und Kritik auf uns zu. Hieraus ergaben sich einige anregende Diskussionen über das Projekt und dessen Inhalte. Nach der Präsentation der Ergebnisse sollten daher das Projektteam und Schüler_innen für Gespräche zur Verfügung stehen.

[1] Im Unterschied zu den Projekttagen handelte es sich bei der Abschlusspräsentation nicht um eine schulische Pflichtveranstaltung.

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